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Richard Lietz: Zum Auftaktsieg fehlten nur zehn Sekunden

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 1. Lauf in Silverstone/Großbritannien
Richard Lietz: Zum Auftaktsieg fehlten nur zehn Sekunden

Silverstone – Richard Lietz ist in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gut in die neue Saison gestartet. Beim Sechsstundenrennen in Silverstone belegte er vor 45.000 Zuschauern nach einer tollen Aufholjagd mit dem Porsche 911 RSR zusammen mit seinem Teamkollegen Michael Christensen (Dänemark) den zweiten Patz in der stark besetzten Klasse GTE-Pro. Nach 172 Runden auf der britischen Traditionsrennstrecke fehlten nur zehn Sekunden zum Sieg.

Richard Lietz zum Rennen: „Das war ein guter Start in die Saison. Die Strategie hat gestimmt und unsere Boxenstopps waren perfekt. Wir lagen die ganze Zeit auf Schlagdistanz zur Spitze und hätten mit etwas Glück auch gewinnen können. Im Ziel fehlten gerade mal zehn Sekunden. Wenn ich bei meinem letzten Stint nicht mit gebrauchten Reifen aus dem Qualifying unterwegs gewesen wäre, weil das Reglement nur eine begrenzte Anzahl neuer Reifen zulässt, hätten wir den Ferrari vielleicht noch überholen können. Aber wir haben heute als Team unser Bestes geben und sind für eine gute Performance mit dem zweiten Platz belohnt worden. Das ist nicht schlecht für den Anfang.“

Rennergebnis Klasse GTE-Pro
1. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, 172 Runden
2. Christensen/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, 172
3. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, 172
4. Nygaard/Sörensen/Thiim (DK/DK/DK), Aston Martin Vantage, 171
5. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, 171
6. MacDowall/Stanaway/Rees (GB/NZ/BRA), Aston Martin Vantage, 171

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 2. Mai in Spa-Francorchamps/Belgien. Bereits am 18. April fährt er in Long Beach/USA das Rennen der Tudor United SportsCar Championship.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) werden in dieser Saison acht Rennen auf drei Kontinenten ausgetragen. Sportprototypen und GT-Fahrzeuge starten dabei in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen Aston Martin und Ferrari an.

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