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Starke Aufholjagd endete vorzeitig

24 Stunden Nürburgring

Richard Lietz: Starke Aufholjagd endete vorzeitig

Nürburgring – Eine starke Leistung wurde nicht belohnt: Beim spannendsten und ereignisreichsten 24-Stunden-Rennen der letzten Jahre auf der traditionsreichen Nürburgring-Nordschleife lagen Richard Lietz und seine Teamkollegen Michael Christensen (Dänemark), Jörg Bergmeister (Deutschland) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) bis fünf Stunden vor dem Ziel auf dem fünften Platz. In der Schlussphase des Eifelklassikers, der am Samstag wegen eines heftigen Unwetters mit Regen und Hagel für drei Stunden unterbrochen werden musste, wollten sie mit ihrem Porsche 911 GT3 R die Spitze angreifen. Doch dann blieb der 500 PS starke Rennwagen plötzlich und ohne Vorwarnung auf der Strecke stehen. Das war das vorzeitige Ende einer viel versprechenden Aufholjagd.

Richard Lietz zum Rennen
„Abgesehen von unserem unglücklichen Ausfall nach einer so starken Teamleistung: Es ist unglaublich, welche Wetterkapriolen man auf der Nordschleife während eines 24-Stunden-Rennens erleben kann. Da war wirklich alles dabei – Regen, Hagel und Nebel, manchmal auch alles auf einmal. Zum Glück hat mich mein Ingenieur Andrea über Funk vier oder fünf Mal vor dem Hagelschauer gewarnt und mich eindringlich gebeten, doch bitte noch langsamer zu fahren als ich es angesichts der Unwetterfront und der nassen Strecke ohnehin schon tat. Ohne seine mit italienischer Leidenschaft vorgetragene Warnung wäre vermutlich auch ich, wie so viele, in den Leitplanken gelandet. Am Ende hat es für uns leider trotzdem nicht ganz gereicht. Doch wir wissen, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um im nächsten Jahr stärker zurückzukommen. Darauf freue ich mich schon.“

So geht’s weiter
Das nächste Rennen für Richard Lietz sind am 18./19. Juni die weltberühmten 24 Stunden von Le Mans.