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Richard Lietz wird Achter beim härtesten Autorennen der Welt

24 Stunden von Le Mans, 3. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC

Richard Lietz wird Achter beim härtesten Autorennen der Welt

Le Mans – Bei der 84. Auflage der 24 Stunden von Le Mans kam Richard Lietz mit seinem 470 PS starken Porsche 911 RSR als Achter der Klasse GTE-Pro ins Ziel. Der Langstreckenklassiker in der französischen Provinz musste wegen heftiger Regenfälle erstmals in seiner Geschichte hinter dem Safety Car gestartet werden und hielt für das Rekordteilnehmerfeld von 60 Autos auch im weiteren Rennverlauf zahlreiche Überraschungen bereit. Richard Lietz und seine Teamkollegen Philipp Eng (Österreich) und Michael Christensen (Dänemark), die für Dempsey Proton Racing am Start waren, kostete eine defekte Antriebswelle in der Nacht eine bessere Platzierung.

Richard Lietz zum Rennen
„Das war wieder mal ein typisches Le Mans – mit Regen, abtrocknender Strecke und herrlichem Sonnenschein. Es ist immer wieder eine tolle Herausforderung, hier zu fahren. Unser 911 RSR lief die meiste Zeit wirklich perfekt. Leider hatten wir in der Nacht ein kleines Problem mit der Antriebswelle. Bis dahin war das Setup perfekt. Wenn wir problemlos durchgefahren wären, hätten wir weit vorne landen können. Dieses Rennen ist und bleibt ein großes Abenteuer.“

Rennergebnis Klasse GTE-Pro
1. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 340 Runden
2. Fisichella/Vilander/Malucelli (I/SF/I), Ferrari 488 GTE, 340
3. Briscoe/Westbrook/Dixon (AUS/GB/NZ), Ford GT, 340
4. Johnson/Mücke/Pla (USA/D/F), Ford GT, 339
5. Turner/Sörensen/Thiim (GB/DK/DK), Aston Martin, 339
6. Stanaway/Rees/Adam (NZ/BRA/GB), Aston Martin, 337
8. Christensen/Lietz/Eng (D/A/A), Porsche 911 RSR, 329

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 24. Juli das Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring/Deutschland.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen Aston Martin, Ford und Ferrari an.