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Richard Lietz zurück im Porsche-Cockpit

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 4. Lauf auf dem Nürburgring/Deutschland

Richard Lietz zurück im Porsche-Cockpit

Nürburgring – Die Rennpause für Richard Lietz ist zu Ende. Mit dem Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring nimmt die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am 24. Juli wieder Fahrt auf. Auf dem traditionsreichen Eifelkurs, wo wieder mehr als 60.000 Zuschauer erwartet werden, ist der Österreicher zusammen mit seinem dänischen Teamkollegen Michael Christensen im 470 PS starken Porsche 911 RSR von Dempsey Proton Racing am Start. Das vierte WEC-Rennen der Saison ist das letzte, das in Europa ausgetragen wird. Danach stehen noch fünf Überseeläufe auf dem Programm.

Richard Lietz zum Nürburgring
„Die Pause nach den 24 Stunden von Le Mans war recht lang. Jetzt wird es Zeit, dass wir wieder Rennen fahren. Der Nürburgring kommt da genau richtig. Wir freuen uns sehr auf das Heimrennen unseres Teams Dempsey Proton Racing, vor allem weil auf dieser Strecke im vergangenen Jahr bei uns der Knoten geplatzt ist. Nach einem eher verhaltenen Saisonstart haben wir dort unser erstes Rennen gewonnen. Das war der Auftakt einer tollen Erfolgsserie, an deren Ende der Weltmeistertitel stand. In diesem Jahr gehen wir allerdings unter anderen Voraussetzungen an den Start. Mit unserem 911 RSR, der seine letzte Rennsaison bestreitet, ist es gegen die starke Konkurrenz mit ihren neu entwickelten Autos sehr schwer für uns, an der Spitze mitzufahren. Wir werden aber auch auf dem Nürburgring alles versuchen.“

Das Rennen
Der 5,148 Kilometer lange Nürburgring hat eine große Sportwagentradition. Dass das WEC-Rennen auf dem modernen Grand-Prix-Kurs ausgetragen wird und nicht auf der berühmten, auch „Grüne Hölle“ genannten Nordschleife, tut der Begeisterung der Sportwagenfans in aller Welt keinen Abbruch. Sie verbinden den Nürburgring immer noch mit legendären und für Porsche sehr erfolgreichen 1000-Kilometer-Rennen.

Das Auto
Der Porsche 911 RSR, mit dem Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC startet, ist der erfolgreichste GT-Rennwagen der letzten Jahre. Er basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Das Siegerauto der Langstreckenklassiker in Le Mans, Daytona und Sebring zeichnet sich durch konsequenten Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Für seine letzte Rennsaison 2016 wurde es vor allem aerodynamisch modifiziert. Sein Nachfolger befindet sich bereits in der Praxiserprobung und soll im Januar 2017 bei den 24 Stunden von Daytona seine Rennpremiere feiern.

Live im TV
Das Sechsstundenrennen am Nürburgring startet am Sonntag, 24. Juli, um 13.00 Uhr MESZ. Eurosport 2 überträgt ab 18.00 Uhr MESZ die letzte Rennstunde sowie die Siegerehrung live. Eurosport zeigt am 26. Juli von 22.30 bis 22.55 Uhr eine Zusammenfassung. Unter dem Link http://www.eurosport.de/wec/das-nurburgring-wec-rennen-live_sto5668121/story.shtml ist das Rennen in voller Länge live im Internet zu sehen.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen Aston Martin, Ferrari und Ford an.