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Richard Lietz als Sechster im Ziel

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 4. Lauf auf dem Nürburgring/Deutschland

Richard Lietz als Sechster im Ziel

Nürburgring – Im Vorjahr hat Richard Lietz auf dem Nürburgring seinen ersten Saisonsieg in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC geholt. Das war der Auftakt einer tollen Erfolgsserie, die mit dem Gewinn des FIA World Endurance Cup für den besten GT-Piloten endete. An eine erfolgreiche Titelverteidigung verschwendet der Österreicher jedoch schon jetzt, nach vier von neuen Rennen, keinen Gedanken mehr. Dazu ist das Kräftegleichgewicht in der Klasse GTE-Pro, in der er mit seinem Teamkollegen Michael Christensen aus Dänemark startet, zu ungleich verteilt. Bei seiner Rückkehr in die Eifel belegte er am Sonntag mit dem 470 PS starken Porsche 911 RSR vor 58.000 Zuschauern den sechsten Platz.

Richard Lietz zum Rennen
„Das war kein einfaches Rennen für uns, doch damit haben wir auch nicht gerechnet. Einfache Rennen wird es für uns in dieser Saison nicht geben. Unsere Konkurrenten sind mit völlig neuen Autos am Start, wir dagegen fahren noch mit dem 911 RSR aus dem Vorjahr. Unter diesen Umständen wäre schon ein Podium ein Riesenerfolg. Natürlich machen wir noch den einen oder anderen kleinen Schritt nach vorne, doch das reicht eben nicht aus, um an der Spitze mitfahren zu können. Das Rennen auf dem Nürburgring lief ganz gut für uns. Das hört sich vielleicht etwas seltsam an, wenn man gerade Sechster geworden ist, aber eigentlich hat alles gepasst. Unser 911 RSR war hervorragend abgestimmt, das Team hat den gewohnt fehlerfreien Job gemacht. Doch momentan ist für uns trotzdem nicht mehr drin. Damit müssen wir uns abfinden. Wir werden deshalb aber nicht aufhören, weiter hart zu arbeiten, um im Verlauf der Saison vielleicht doch noch mal für eine positive Überraschung sorgen zu können.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Bruni/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE, 170 Runden
2. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 170
3. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, 170
4. Sörensen/Thiim (DK/DK), Aston Martin, 169
5. Stanaway/Turner (NZ/GB), Aston Martin, 169
6. Christensen/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, 169
7. Franchitti/Priaulx/Tincknell (USA/GB/GB), Ford GT, 155

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 4. September das Sechsstundenrennen in Mexíco City.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen Aston Martin, Ford und Ferrari an.