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Richard Lietz Sechster in der Hitze von Texas

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 6. Lauf in Austin/USA

Richard Lietz Sechster in der Hitze von Texas

Austin – Das Sechsstundenrennen auf dem Circuit of the Americas in Austin war Schwerstarbeit für Richard Lietz. Bei Temperaturen von über 35 Grad Celsius fuhren er und sein Teamkollege Michael Christensen (Dänemark) mit dem 470 PS starken Porsche 911 RSR von Dempsey Proton ein fehlerfreies Rennen. Trotzdem kamen die Seriensieger von 2015 auch in der Hauptstadt von Texas gegen die starke Konkurrenz nicht über den sechsten Platz hinaus.

Richard Lietz zum Rennen
„Heute war einfach nicht mehr drin für uns. Unser Team hat uns mit hervorragenden Boxenstopps unterstützt. Wir hatten keine technischen Probleme, und vor allem zum Schluss bei kühleren Temperaturen haben unsere Reifen immer besser funktioniert. Trotzdem war für uns von der Pace her leider kein besseres Resultat möglich. Letztlich ging es für uns vor allem darum, gut durchzukommen und am Auto nichts kaputt zu machen. Natürlich ist es hart, wenn du in jeder Runde dein Bestes gibst und trotzdem nicht in den Kampf um die Spitze eingreifen kannst. Doch damit müssen wir in dieser Saison leben. Wir geben aber nicht auf und arbeiten weiter hart daran, gegen die Werkskonkurrenz mit ihren neuen Autos auch in den restlichen Rennen dieser Saison einigermaßen bestehen zu können.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Sörensen/Thiim (DK/DK), Aston Martin, 163 Runden
2. Bruni/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE, 163
3. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 162
4. Franchitti/Priaulx/Tincknell (USA/GB/GB), Ford GT, 162
5. Turner/Rees (GB/BRA), Aston Martin, 162
6. Christensen/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, 161
7. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, 144

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 16. Oktober das Sechsstundenrennen in Fuji/Japan.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen Aston Martin, Ford und Ferrari an.