Home | 24 Stunden Le Mans | Richard Lietz im neuem Porsche beim härtesten Autorennen der Welt

Richard Lietz im neuem Porsche beim härtesten Autorennen der Welt

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 3. Lauf, 24 Stunden von Le Mans/Frankreich

Richard Lietz im neuem Porsche beim härtesten Autorennen der Welt

Le Mans – Auf dieses Rennen freut sich Richard Lietz ganz besonders: Am 17./18. Juni werden zum 85. Mal die 24 Stunden von Le Mans ausgetragen. Am Start des ewig jungen Klassikers sind wieder 60 Autos und 180 Fahrer. Die Jagd rund um die Uhr in der französischen Provinz gilt als härtestes Autorennen der Welt. Im neuen 510 PS starken Porsche 911 RSR wird Richard Lietz zusammen mit seinen französischen Teamkollegen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki auf dem legendären 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures antreten. Er hat mit Porsche in Le Mans bereits drei GT-Siege gefeiert, den letzten 2013.

Richard Lietz über Le Mans
„Ich liebe Le Mans. Dieser Ort hat für mich etwas Magisches. Es ist das wichtigste Rennen des Jahres und eine der größten Herausforderungen, der man sich als Rennfahrer stellen kann. Wenn ich nicht als Fahrer dabei wäre, würde ich mir eine Eintrittskarte kaufen und mich mit meinen besten Kumpels auf die Tribüne setzen. Mit seiner Faszination und vor allem auch seiner Tradition steht Le Mans für mich auf einer Stufe mit Klassikern wie dem Grand Prix von Monaco und dem Indy500. Mit einem Porsche in Le Mans zu starten, ist wegen der großen Erfolge der Marke bei diesem Rennen etwas ganz Besonderes. Den offiziellen Vortest haben wir genutzt, um den neuen 911 RSR möglichst perfekt auf diese sehr spezielle Strecke abzustimmen und verschiedene Reifen auszuprobieren. Es war ein sehr intensiver Test, der uns einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Wir haben viel über unser neues Auto gelernt und sind zuversichtlich, gegen die wie immer sehr starke Konkurrenz erfolgreich bestehen zu können.“

Das Rennen
Die Faszination der 24 Stunden von Le Mans ist so einzigartig wie die Herausforderung für Fahrer und Teams. Das liegt nicht zuletzt am 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures mit seiner Mischung aus permanenter Rennstrecke und gewöhnlichen Landstraßen. Legendär sind Kurven wie Mulsanne und Tertre Rouge sowie die fast fünf Kilometer lange Hunaudières-Gerade. In der Siegerliste haben sich die besten Rennfahrer der Welt verewigt, und auch Hollywood hat dem prestigeträchtigen Langstreckenklassiker in der französischen Provinz ein Denkmal gesetzt: Der Streifen „Le Mans“ mit Steve McQueen in der Hauptrolle kam 1970 in die Kinos und gilt als bester Rennsportfilm aller Zeiten.

Das Auto
Der 911 RSR ist eine komplette Neuentwicklung: Fahrwerk, Karosseriestruktur, Aerodynamikkonzept, Motor und Getriebe wurden bei Porsche Motorsport in Weissach von Grund auf neu konstruiert. Der vor die Hinterachse gerückte Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Dank des besonders großen Heckdiffusors in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel konnten das Abtriebsniveau sowie die aerodynamische Effizienz signifikant verbessert werden.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Samstag, 17. Juni, um 15.00 Uhr MESZ. Bereits am Mittwoch findet von 16.00 bis 20.00 Uhr das Freie Training statt, gefolgt vom Qualifying 1 von 22.00 bis 00.00 Uhr. Die Qualifyings 2 und 3 werden am Donnerstag von 19.00 bis 21.00 Uhr sowie von 22.00 bis 00.00 Uhr ausgetragen. Das Warm-up steht am Samstag von 09.00 bis 09.45 Uhr auf dem Programm.

Live im TV
Eurosport 1 überträgt das komplette Rennen vom Start bis zur Siegerehrung live. Auch das Freie Training und das Qualifying 1 am Mittwoch sowie die Qualifyings 2 und 3 am Donnerstag sind live auf dem Sender zu sehen – ebenso das Warm-up am Samstag. Ergänzt werden die Liveübertragungen durch aktuelle Rennanalysen von Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen sowie durch Hintergrundberichte und News aus dem Fahrerlager.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen die starke Konkurrenz von Aston Martin, Ferrari und Ford an.