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Richard Lietz verpasst nur knapp das Podium

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 3. Lauf, 24 Stunden von Le Mans/Frankreich

Richard Lietz verpasst nur knapp das Podium

Le Mans – Bei den 24 Stunden von Le Mans wurde Richard Lietz für eine starke Leistung nicht belohnt. Obwohl er mit seinem 510 PS starken Porsche 911 RSR viele Runden auf dem legendären Circuit 24 Heures in Führung lag, musste er sich mit seinen französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet mit dem vierten Platz in der hart umkämpften Klasse GTE-Pro zufriedengeben. Ein zusätzlicher Boxenstopp wegen eines Reifenschadens zerstörte eine Stunde vor dem Ziel alle Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung beim härtesten Autorennen der Welt.

Richard Lietz zum Rennen
„Es ist hart, wenn du alles gibst und am Ende mit leeren Händen dastehst. Unser 911 RSR funktionierte in den Kurven wie erwartet sehr gut, verlor bei den hohen Temperaturen jedoch auf der Geraden Zeit gegenüber der Konkurrenz. Das ganze Team hat ein riesiges Dankeschön verdient, denn die Vorbereitung für Le Mans war extrem hart. Unsere Mechaniker haben wirklich alles gegeben. Es war ein spannendes Rennen und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr um einen Podiumsplatz mitfahren können. Der vierte Platz in diesem Jahr ist akzeptabel, das gibt wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft, und da sieht es ganz gut für uns aus.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Adam/Serra (GB/GB/BRA), Aston Martin, 340 Runden
2. Priaulx/Tincknell/Derani (GB/GB/BRA), Ford GT, 340
3. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, 340
4. Lietz/Makowiecki/Pilet (A/F/F), Porsche 911 RSR, 340
5. Rigon/Bird/Molina (I/GB/E), Ferrari 488 GTE, 340
6. Hand/Müller/Kanaan (USA/D/BRA), Ford GT, 339
7. Briscoe/Westbrook/Dixon (AUS/GB/AUS), Ford GT, 337
8. Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Chevrolet Corvette, 335
9. Thiim/Soerensen/Stanaway (DK/DK/NZ), Aston Martin, 334
10. Mücke/Pla/Johnson (D/F/USA), Ford GT, 332

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 16. Juli das Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring/Deutschland.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, LMGTE-Pro und LMGTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz ist mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse LMGTE-Pro am Start.