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Richard Lietz nach toller Aufholjagd Zweiter

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 8. Lauf in Shanghai/China

Richard Lietz nach toller Aufholjagd Zweiter

Shanghai – Richard Lietz hat das Titelrennen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC noch spannender gemacht: Beim Sechsstundenrennen auf dem Shanghai International Circuit sicherte er sich am Sonntag mit seinem französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki nach einer sehenswerten Aufholjagd den zweiten Platz in der Klasse GTE-Pro. Damit verkürzten sie vor dem Saisonfinale am 18. November in Bahrain ihren Rückstand in der GT-Fahrer-WM auf nur noch zwei Punkte. Obwohl ihr Porsche 911 RSR in der Schlussphase des Rennens von einem Prototypen gerammt wurde, fehlten im Ziel nur elf Sekunden zum Sieg.

Richard Lietz zum Rennen
„Das war ein spannendes Rennen. Unser 911 RSR hat auf dieser Strecke gut funktioniert. Fred ist einen fantastischen Doppelstint gefahren, und zum Schluss wurde es mit dem führenden Ford noch einmal richtig eng. Der Zwischenfall mit dem Toyota hat uns viel Zeit gekostet, und unser Auto war danach schon ziemlich ramponiert. Das Lenkrad stand schief und ich spürte starke Vibrationen. Ich bin glücklich, dass ich den zweiten Platz ins Ziel retten konnte. Damit sind wir in der Weltmeisterschaft weiter voll dabei. Das Saisonfinale in Bahrain wird noch einmal richtig spannend.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Priaulx/Tincknell (GB/GB), Ford GT, 170 Runden
2. Lietz/Makowiecki (A/F), Porsche 911 RSR, 170
3. Calado/Pier Guidi (I/I), Ferrari 488 GTE, 170
4. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, 170
5. Thiim/Soerensen (DK/DK), Aston Martin, 170
6. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 170
7. Turner/Adam (GB/GB), Aston Martin, 170
8. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 65

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 18. November das Saisonfinale in Sakhir/Bahrain.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, LMGTE-Pro und LMGTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz ist mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse LMGTE-Pro am Start.