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Richard Lietz will in der Wüste den WM-Titel holen

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 9. Lauf, Sakhir/Bahrain

Richard Lietz will in der Wüste den WM-Titel holen

Sakhir – Beim Sechsstundenrennen auf dem Bahrain International Circuit am 18. November hat Richard Lietz nur ein Ziel: Zusammen mit seinem französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki will er beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC im Porsche 911 RSR den GT-Fahrertitel holen. Die Chancen stehen gut, denn mit ihrem dritten Platz in Shanghai konnten sie ihren Rückstand auf die Spitzenreiter auf nur noch zwei Punkte verringern. An Bahrain hat Richard Lietz gute Erinnerungen: 2015 sicherte er sich auf dem Formel-1-Kurs in der Wüste den FIA World Endurance Cup als bester GT-Pilot.

Richard Lietz über das Rennen
„Jetzt also das große Finale. Bahrain ist eines meiner Lieblingsrennen. Erstens fahre ich gerne auf dieser interessanten Strecke in der Wüste, zweitens ist dort immer gutes Wetter. Dieses Hitzerennen ist für Fahrer und Ingenieure eine große Herausforderung. Die Beanspruchung für Reifen und Bremsen ist extrem. Wer das am besten in den Griff bekommt, ist schon mal weit vorne. Wir haben in Bahrain die große Chance, mit unserem neuen 911 RSR gleich im ersten Jahr die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Das ist unser Ziel, für das wir bis zum Schluss kämpfen werden – unterstützt von einem tollen Team, das großen Anteil daran hat, dass wir so weit gekommen sind.“

Das Rennen
Der 5,407 Kilometer lange Bahrain International Circuit wurde 2004 für die Formel 1 mitten in die Wüste gebaut. Die Strecke mit der langen Start-Ziel-Geraden und 14 Kurven liegt eine halbe Autostunde südwestlich von Manama, der Hauptstadt des Königreichs. Das Besondere an dem Sechsstundenrennen ist, dass es in der Nachmittagshitze startet und am späten Abend bei Dunkelheit und entsprechend kühleren Temperaturen endet.

Das Auto
Der 911 RSR ist eine komplette Neuentwicklung: Fahrwerk, Karosseriestruktur, Aerodynamikkonzept, Motor und Getriebe wurden bei Porsche Motorsport in Weissach von Grund auf neu konstruiert. Der vor die Hinterachse gerückte Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Dank des besonders großen Heckdiffusors in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel konnten das Abtriebsniveau sowie die aerodynamische Effizienz signifikant verbessert werden.

Die Zeiten
Das Rennen in Bahrain startet am Samstag, 18. November, um 16.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ). In voller Länge ist es von 13.30 bis 20.30 Uhr als kostenloser Livestream auf www.sport1.de zu sehen, ebenso live im Pay-TV bei Motorsport.TV von 13.45 bis 20.05 Uhr. Sport 1 überträgt von 13.45 bis 17.00 Uhr sowie von 19.00 bis 20.30 Uhr live. Eurosport ist von 17.15 bis 20.10 Uhr live dabei. Die in der Basisversion kostenlose FIA WEC App bietet gegen Gebühr das komplette Rennen als Livestream plus aktueller Zeitnahme.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz tritt mit dem Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro gegen die starke Konkurrenz von Aston Martin, Ferrari und Ford an.